Altlasten und Siedlungsflächenentwicklung. Auswirkungen auf Freiraumschutz u. Brachflächenrecycling.
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SEBI: Zs 237-4
BBR: Z 700
IRB: Z 1003
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IRB: Z 1003
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Zusammenfassung
Konzepte zur Wiedernutzung industrieller Brachflächen, vor allem in altindustrialisierten Gebieten, werden bei Verdacht auf Kontamination i.d.R. zurückgenommen oder ihre Realisierung wird ausgesetzt. Die Akzeptanz potentieller Folgenutzer, auf alten Industrieflächen zu investieren, geht durch die Kenntnis über Verunreinigungen deutlich zurück. Damit aber wird die Strategie, für die weitere Siedlungsentwicklung bevorzugt brachliegende Flächen wiederzunutzen, ernsthaft in Frage gestellt. Es ergeben sich daher Flächendefizite, die wiederum durch die Erschließung von Freiflächen am Stadtrand gedeckt werden sollen. Eine solche Vorgehensweise steht aber im Widerspruch zu den Zielen für einen verstärkten Schutz des Freiraumes. Strategien zur Problemlösung bewegen sich zwischen einer nutzungsabhängigen Sanierung, deren Intensität sich an den Nutzungsvorstellungen der kommunalen Planung orientiert, und einer belastungsabhängigen Nutzung, bei der die Art der Nachnutzung vom Ausmaß der Kontaminationen bestimmt wird. In der Praxis werden Kompromisse zwischen diesen beiden Polen gefunden werden müssen. Kurz- und mittelfristig ist jedoch in vielen Kommunen eine
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Stadtentwicklung, Siedlungsfläche, Stadtraum, Gewerbliche Brachfläche, Altlast, Flächensanierung, Flächenrecycling, Freiflächenplanung, Zielkonflikt
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Raumforschung und Raumordnung, Köln 46(1988), H.3, S.107-113, Lit.
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Stadtentwicklung, Siedlungsfläche, Stadtraum, Gewerbliche Brachfläche, Altlast, Flächensanierung, Flächenrecycling, Freiflächenplanung, Zielkonflikt