Charakterisierung von Klärschlamm mittels neuer Entwässerungsparameter.

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Clausthal

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ZLB: 94/750

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DI

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Abstract

Die Klärschlammreduzierung ist zu einem Zentralthema der Abwasserbehandlung geworden. Durch den wachsenden Einsatz von biologischen Reinigungsanlagen im kommunalen und industriellen Bereich fallen in Deutschland jährlich ca. 2 Millionen Tonnen Klärschlammtrockensubstanz an, die verwertet oder beseitigt werden müssen. Aufgrund der gestiegenen ökologischen Anforderungen wird Klärschlamm immer weniger landwirtschaftlich genutzt, sondern statt dessen auf dem ohnehin knappen Raum von Deponien oder in Müllverbrennungsanlagen entsorgt. Abhängig von der Menge und Konsistenz eines Schlamms entfallen je nach Behandlung ein bis zwei Drittel der Jahreskosten einer Kläranlage auf dessen Beseitigung. Eine effiziente Entwässerung trägt daher entscheidend zur Reduzierung der anfallenden Schlammengen bei, wodurch sowohl die Deponien entlastet als auch die Betriebskosten einer Kläranlage gesenkt werden. Indieser Arbeit werden die Partikelgrößenverteilung und das Zeta- Potential der Schlammpartikel zu einer weitergehenden Charakterisierung der Entwässerbarkeit herangezogen. Es wird ein mathematisches Modell vorgestellt, mit dem neue Entwässerungsparameter definiert werden können. sg/difu

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112 S.

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