Soziale Kontrolle im chinesischen Urbanisierungsprozeß - beispielhaft dargestellt am chinesischen Landkreis Huangpi.

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Aachen

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ZLB: 97/110

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DI
S

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In der Volksrepublik China findet seit einiger Zeit ein außerordentlich dynamischer Prozeß der Industrialisierung und Urbanisierung statt. Im Gegensatz zu den Urbanisierungsprozessen westlicher Industrieländer erweist sich die Urbanisierung in China als ein staatlich geplanter, organisierter und kontrollierter Prozeß. Trotz der damit einhergehenden einschneidenden gesellschaftlichen Veränderungen sind keine tiefgreifenden sozialen Konflikte zu verzeichnen. Die Studie untersucht den Verlauf der chinesischen Urbanisierung, die Strategien ihrer Umsetzung und die Instanzen der sozialen Kontrolle am Beispiel des in Mittelchina am Jangtse-Fluß gelegenen Landkreises Huangpi. Neben historischen und statistischen Daten stützt sich die Analyse auf die Ergebnisse einer 1992 durchgeführten Felduntersuchung, in der politische Entscheidungsträger und Gemeindemitglieder des Landkreises interviewt wurden. Im Mittelpunkt des Interesses steht das "Danwei"-Phänomen (Arbeits- und Sozialeinheiten zur sozialen Kontrolle auf allen Ebenen bzw. landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften). jst/difu

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169 S.

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Berichte aus der Sozialwissenschaft