Wohin mit dem Klärschlamm? Landwirtschaftliche Verwertung bleibt oberstes Ziel.

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SEBI: Zs 2361-4
IRB: Z 758
BBR: Z 12a

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Zusammenfassung

Jedes Jahr entstehen in der BRD 50 Mio. t Klärschlamm, der z.T. durch Schwermetalle und chlorierte Kohlenwasserstoffe belastet ist. Man strebt an, den Klärschlamm, soweit dies vertretbar ist, landwirtschaftlich zu verwerten, was derzeit mit 20-30 % des Schlammaufkommens auch geschieht. Dies bedeutet einen Rückgang gegenüber 1975 umn 25-30 %, den der Autor auf die verbesserten Möglichkeiten zur Feststellung von Schadstoffen im Klärschlamm und auf die Sorge vor schädlichen Auswirkungen auf die Pflanzenwelt zurückführt. Jedoch konnten die Schwermetallgehalte im Schlamm durch die verschärften Anforderungen an den Abwassereinleiter erheblich gesenkt werden, was in der Folge der Novelle des Abwasserabgabengesetzes und der 5. Novelle des Wasserhaushaltsgesetzes noch verstärkt zu erwarten sein wird. Neue Hindernisse für die Klärschlammverwertung in der Landwirtschaft sieht der Autor bei den organischen xenobiotischen Inhaltsstoffen, für die in der Klärschlammverordnung bislang keine Richtwerte angegeben sind. Auch findet die Klärschlammverwertung ihre Grenzen dort, wo das Bodenschutzkonzept der Bundesregierung beginnt. Eine Güteklassifizierung des Klärschlamms ist anzustreben, derart, dass Schlammproduzenten zur Produktion höherer Qualitäten angeregt werden, und parallel hierzu sind auch die Bodenrichtwerte zu differenzieren. (Mo)

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Schlagwörter

Abwasserbeseitigung, Abwassertechnik, Klärschlamm, Schadstoff, Schwermetall, Bodenschutz, Umweltschutz, Landwirtschaft, Versorgung/Technik, Abwasser

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Umwelt.VDI, Düsseldorf (1986), Nr.1, S.21-22, 24-25, Abb.;Tab.

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Abwasserbeseitigung, Abwassertechnik, Klärschlamm, Schadstoff, Schwermetall, Bodenschutz, Umweltschutz, Landwirtschaft, Versorgung/Technik, Abwasser

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