Klimaschutz durch Albedoverstärkung. Möglichkeiten der Albedoverstärkung im Stadtraum, untersucht am Beispiel eines Wohnquartiers in Hamburg-Wilhelmsburg.

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Saarbrücken

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ZLB: Kws 100,6/17

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Abstract

Die für Mitteleuropa prognostizierten Auswirkungen des Klimawandels ergeben, dass zu einem häufigeren Auftreten austauscharmer Wetterlagen kommen wird. Vor allem nachts treten zunehmend auch gerade in mitteleuropäischen Agglomerationen städtische Überwärmungen auf. Gleichzeitig existieren in Städten sehr viele CO2-Quellen und wenig davon kann - z.B. durch Pflanzen - direkt in Senken gebunden werden. Maßnahmen gegen den Klimawandel sollten insbesondere hier ansetzen. Aktuell weniger bekannt ist die Möglichkeit durch hellere Dächer und Straßenflächen die städtische Überwärmung zu reduzieren und einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Diese und ähnliche Maßnahmen werden als albedoverstärkenden Maßnahmen bezeichnet. Durch hellere und damit zumeist stärker reflektierende Oberflächen wird mehr von der Energie der einfallenden Sonnenstrahlung direkt wieder in den Weltraum zurückgestrahlt. So heizen sich städtische Räume weniger auf und benötigen weniger Energie zur Kühlung von Gebäuden.

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117 S.

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Reihe Realwissenschaften