Raumordnung von den Kriegsjahren bis heute. Kontinuitäten, Brüche, Bedeutung und Nachwirkung.
Akademie für Raumforschung und Landesplanung
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Bandtitel
Herausgeber
Akademie für Raumforschung und Landesplanung
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Hannover
Sprache
ISSN
1612-3891
ZDB-ID
Standort
ZLB: Kws 150 ZB 6839
BBR: Z 26a
IFL: Z 441
BBR: Z 26a
IFL: Z 441
Dokumenttyp
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Autor:innen
Zusammenfassung
Ziel des Beitrags ist es, aufzuzeigen, weshalb es mehr als fünfzig Jahre dauerte, ehe die Geschichte der Akademie für Raumforschung und Landesplanung in den kritischen Blick der Zeithistoriker rückte. Die Aufarbeitung spiegelt ethische Ansprüche und auch Ratlosigkeit. Zu Beginn geht der Beitrag auf die Frage ein, warum die Aufarbeitung erst jetzt, 70 Jahre nach Gründung der Akademie, stattfindet und erläutert die Herausbildung der Zeitgeschichte als Bindestrichdisziplin. Zeitgeschichte ist die Geschichte der lebenden Generationen, sie behandelt eine Vergangenheit, die noch "brennt und qualmt", entsprechend schwierig ist die Rolle des Zeithistorikers. Anschließend widmet er sich den verschiedenen Phasen der Geschichtsaufarbeitung im sich wandelnden politisch-gesellschaftlichen Kontext. Wie ist das Verhalten der Akteure zu erklären, wie ist es wissenschaftlich tragfähig zu bewerten? Welche zeitspezifischen Einflüsse müssen berücksichtigt, welche Nachwirkungen aufgezeigt werden? Im letzten Teil meines Vortrags konzentriere ich mich auf die Anfangsjahre der Disziplin Landes- und Raumplanung in der Weimarer Republik, ihre Nähe zur NSDAP sowie die personellen und ideologischen Kontinuitäten nach 1945. Landschaft im Wandel. Der Text basiert auf einem Vortrag des Autors anlässlich des 70-jährigen Bestehens der Akademie für Raumforschung und Landesplanung am 17. November 2016 in Würzburg.
Beschreibung
Schlagwörter
Zeitschrift
Nachrichten. ARL
Ausgabe
Nr. 3/4
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Seiten
S. 5-14