Europäisierung der Städtepolitik? Das Beispiel 'CIPU' in Luxemburg.

Leibniz-Institut für Länderkunde
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Leibniz-Institut für Länderkunde

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Leipzig

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0943-7142

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Die "Europäisierung" der Städtepolitik und Stadtentwicklung ist, aufgrund der europäischen und zwischenstaatlichen Initiativen in diesem Politikbereich, seit vielen Jahren Gegenstand intensiver Diskussionen. Basierend auf dem von Radaelli (2003) aufgestellten Europäisierungskonzept untersucht der Beitrag die Entwicklung der EU-Städtepolitik sowie deren Bedeutungsgewinn und Wirkung in der luxemburgischen Städtepolitik anhand des Beispiels der im Jahr 2008 eingerichteten Nationalen Informationsstelle für Städtepolitik (Cellule nationale d'Information pour la Politique Urbaine - CIPU). Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass die zuständigen luxemburgischen Institutionen erkannt haben, dass die europäische Städtepolitik für die nachhaltige, polyzentrische Entwicklung Luxemburgs von größerer Bedeutung ist. Die Einrichtung von CIPU hat dazu geführt, dass dem Potenzial der Städte sowie den aktuellen Herausforderungen, mit welchen diese konfrontiert sind, verstärkt Rechnung getragen wird. Dies wird u.a. durch bessere Koordination und Information der Luxemburger Akteure sowie durch eine effizientere Konzentration der Mittel und Maßnahmen, aber auch durch erweiterte Mitwirkungsmöglichkeiten der lokalen Ebene an der europäischen Politikgestaltung erreicht.

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Europa regional

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Nr. 1

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S. 38-50

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