Kalte Fernwärme aus dem Abwasser. Im urbanen Raum gibt es unterschätzte Energiequellen.
Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.
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DE
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Frankfurt/Main
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0933-3754
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ZLB: Kws 274 ZB 6793
BBR: Z 551
BBR: Z 551
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Abstract
Eine umweltgerechte und wirtschaftliche Wärmeversorgung städtischer Quartiere steht bei Stadtplanern, Architekten und Bauherren hoch im Kurs. Erneuerbare Energien und die Energieeffizienz sind zunehmend wichtige Stellschrauben für eine erfolgreiche Projektentwicklung. Damit rücken auch weniger beachtete alternative Energiequellen verstärkt in den Blickpunkt. Optimale Voraussetzungen für eine wirtschaftliche und ökologische Wärmegewinnung bietet die Nutzung industrieller und kommunaler Abwärme aus der Kanalisation. Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) gibt das theoretische Abwasserwärmepotenzial mit rund 10 Prozent des Wärmebedarfs aller Gebäude in Deutschland an. Abwasser ist ganzjährig verfügbar und zeichnet sich durch ein mit zirka 15 Grad Celsius im Vergleich zu Wärmequellen wie Erdreich oder Wasser höheres Temperaturniveau aus. Industrielle Abwässer können sogar deutlich höhere Temperaturen aufweisen und verfügen somit über ein noch besser nutzbares Potenzial. Vor diesem Hintergrund werden in dem Beitrag zwei Beispiele für den Einsatz eines innovativen Abwasserwärmekonzeptes vorgestellt: In Berlin-Lichtenberg wird in einem Gewerbegebiet die auf dem Grundstück verlaufende Abwasserleitung der Berliner Wasserbetriebe genutzt. Für die Beheizung des neuen Wohnquartiers Alter Stadthafen in Oldenburg wird der Mischwasserkanal des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWW) genutzt. Die Voraussetzungen für diese Technik sind hier ideal, da ein leistungsstarker Kanal, der ein Großteil der städtischen Abwassermenge transportiert, direkt an das Baugebiet anschließt.
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Entsorga
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Nr. 4
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S. 43-46