Die Dortmunder Stadtbahn. T. 1.
E. Schmidt
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E. Schmidt
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DE
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Berlin
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0340-4536
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ZLB: 4-Zs 399
BBR: Z 545
BBR: Z 545
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Abstract
Gleich mit zwei Verkehrsmitteln auf einmal begann im Juni 1881 die Geschichte des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Dortmund. Auf einer Strecke verkehrten Dampfstraßenbahnen, auf den übrigen Strecken Pferdebahnen. Der erste elektrische Abschnitt ging im April 1894 in Betrieb und bis 1897 wurden sowohl die Dampf- als auch die Pferdebahnen umgestellt. Seitdem wurden Teile des Netzes aufgegeben und durch Busse ersetzt, andere Strecken wurden aber neu gebaut, wie beispielsweise eine Neubaustrecke, die eine Neubausiedlung verkehrlich erschloss. Bereits vor hundert Jahren wurden erste Pläne für ein Stadtbahnsystem im gesamten Ruhrgebiet entwickelt, deren zentraler Teil die 113 Kilometer lange Strecke Dortmund - Bochum - Essen - Duisburg - Düsseldorf - Köln bildete. Allerdings wurde das Projekt im Jahr 1910 abgelehnt, mit der Begründung, dass die Staatsbahn bei entsprechendem Ausbau ihrer Anlagen in der Lage sei, die im Projekt gestellten Anforderungen zu erfüllen. Im Rahmen der Strukturkrise des Ruhrgebietes in den 1960er Jahren kamen Überlegungen seitens des Landes Nordrhein-Westfalen auf, den Raum mit einem Schnellbahnsystem zu stärken, denn das Revier verfügte noch immer nicht über ein öffentliches Verkehrsnetz, das der Verbindung der Zentren untereinander und mit dem umliegenden Gebieten gerecht wurde. Dem Mangel sollte mit dem Aufbau eines S-Bahn- und Stadtbahnsystems begegnet werden. Komplettiert werden sollte das System durch kommunale Ergänzungsnetze, die von den Städten selbst vorangetrieben werden sollten. In dem Beitrag werden im Anschluss an die Beschreibung der historischen Hintergründe die Baumaßnahmen der Stammstrecke I der Dortmunder Stadtbahn, für die ein Tunnelbau notwendig war, sowie der Ausbau der Zulaufstrecken dargestellt.
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Verkehr und Technik
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Nr. 6
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S. 192-197