Wachstumsverhalten und Revitalisierungstendenzen innerstädtischer Linden und Ahorne in Karlsruhe nach Wurzelsanierungsmaßnahmen.

Selbstverl.
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Karlsruhe

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ZLB: 96/2443-4
IfL: I 1182/6c - 3

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DI
S

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Abstract

Seit den 50er Jahren wurde der durch den zweiten Weltkrieg verlustig gegangene Baumbestand wieder nachgepflanzt. In dieser Zeit wuchs auch der Individualverkehr in den Städten und außerhalb der Städte rasch an. Die Straßen wurden auf Kosten des Wurzelraums verbreitert, Pflasterungen durch Asphaltbeläge ersetzt und Baumreihen zu schattigen Parkplätzen umfunktioniert. Der einstige Schmuck wurde nun zum Verkehrshindernis. In neuen städtebaulichen Konzepten zur "ökologischen Stadt der Zukunft" spielt der Straßenbaum als gestalterisches Element gegen die Naturentfremdung des Stadtmenschen wieder eine größere Rolle. Die Diskussion um Planung von menschenwürdigen Städten hat den Wert des Stadtbaums wieder mehr in den Mittelpunkt der Betrachtung gerückt. In den 80er Jahren ist die Sanierung von Altbaumstandorten und die Optimierung der Jungbaumpflanzungen zu einem Schwerpunkt des gärtnerischen und ökologischen Forschungsinteresses geworden. Die Untersuchung an Straßenbäumen in Karlsruhe dient der Beschreibung von "Revitalisierungstendenzen" der durch umfangreiche Wurzelsanierung behandelten Altbäume. Sie basiert auf Feldstudien zwischen 1992 und 1994 und befaßt sich unter Anwendung verschiedener Methoden mit dem Wachstum von Straßenbäumen, speziell Linden und Spitzahornen, in Karlsruhe. sg/difu

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X, 200 S.

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Karlsruher Schriften zur Geographie und Geoökologie; 3