Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft. Eine qualitative und quantitative Analyse der Bedeutung des Megatrends der Digitalisierung mit speziellem Fokus auf Einzelhandels- und Logistikimmobilien.
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Wiesbaden
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EDOC
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Abstract
Die wesentlichen Ergebnisse der, in der Studie überprüften, Hypothesen lassen sich wie folgt zusammenfassen: Allgemein wird der Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft eine hohe Bedeutung beigemessen. Hierbei besteht die Wahrnehmung, dass Unternehmen der Branche im Digitalisierungsprozess noch nicht weit fortgeschritten sind und in einigen Bereichen ein großes Aufholpotential aufweisen. In Teilen weisen die Ergebnisse allerdings darauf hin, dass bereits über das Ziel hinaus geschossen wurde. Sowohl in Bezug auf die Qualität als auch auf die Effizienz von Management-Entscheidungen zeigen die Ergebnisse der Studie, dass der zunehmende Digitalisierungsgrad eine positive Auswirkung hat und zu besseren und schnelleren Entscheidungen führt. Während die Bedeutung von Online-Portalen weiter wächst, sehen die Umfrageteilnehmer weiterhin eine Koexistenz der Nutzung des persönlichen Kontaktes (klassisches Maklergeschäft) sowie der Online-Vermittlung im Anbahnungsprozess von Immobilientransaktionen. Als Hauptvorteile der Portale werden dabei die Vergleichbarkeit der Angebote sowie die Informationsübersicht gesehen. Gleichzeitig wird als Hauptnachtteil angegeben, dass die attraktivsten Angebote keinen Einzug in diese Portale finden. Insbesondere für großvolumige Gewerbeimmobilientransaktionen wird mit einem weiteren Wachstum der Bedeutung von Online-Portalen gerechnet. Dass mit der zunehmenden Digitalisierung gleichzeitig auch eine erhöhte Transparenz einhergeht, kann mit der Auswertung der zur Verfügung stehenden Daten nur bedingt bestätigt werden. Für den Einzelhandel wird mit einer Verlagerung der Nachfrage nach kleineren Flächen, vor allem in Premiumlagen gerechnet. Für Logistikflächen wird weiterhin mit einer steigenden Nachfrage gerechnet. Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass in den kommenden Jahren die fortschreitende Digitalisierung zu einer weiteren Professionalisierung der Immobilienwirtschaft führen wird und sich durch die verlagernden Vertriebskanäle sowie das angepasste Einkaufsverhalten Nachfrageverschiebungen ergeben werden.
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79 S.
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EBS Diskussionspapiere zur Immobilienwirtschaft; 5