Umweltschutz als Politikum.

Zuercher, Johannes Max
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1978

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SEBI: 80/19

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Zusammenfassung

Bei der heutigen Umweltschutzbewegung geht es nicht in erster Linie um die Eindämmung von weithin und eindeutig sichtbaren Katastrophen, sondern um den Kampf gegen schleichende und nicht immer eindeutig wahrnehmbare Schädigungen kollektiver Güter, die noch in den fünfziger Jahren als "frei" und daher wertlos galten.Im Zentrum der Arbeit steht folgende Fragestellung: Wie kam es zu der überraschend schnellen Einstellungsänderung, die sich in der breiteren Verankerung des neuen Umweltbewußtseins niederschlug, und wie setzte sich diese in politische Aktionen und schließlich in eine umfassende politische Bewegung um?Den Rahmen der Untersuchung gibt die Theorie kollektiven Verhaltens von N.J.Smelser ab.Mit dessen Begriff des "generalisierten Glaubenssystems" wird der ideologiekritische Aspekt des Umweltschutzthemas zu fassen versucht, der die Inhalte der Bewußtseinsbildung betrifft.Mit dem Aspekt der Mobilisierung des kollektiven Verhaltens in einer sozialen Bewegung wird der organisations- und politiksoziologische und sozialpsychologische Rahmen umrissen, in dem die neue Vorstellungswelt politisch verwirklicht werden soll.Smelsers Konzept der Beziehungen zwischen Spannungen und Spannungslösung dient zur Beschreibung der institutionellen Struktur der Umweltbewegung. bg/difu

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Langenthal:Merkur (1978), 196 S., Abb.; Tab.; Lit.(wirtsch.Diss.; Bern 1978)

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