Psychodynamik und Altbaustrukturen. Zur präsentativen Symbolik historischer Ensembles und Architektur.

Kohlhammer
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Kohlhammer

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DE

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Stuttgart

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0170-9364

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IRB: Z 1023
ZLB: Zs 2552
BBR: Z 384
IFL: Z 90

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Abstract

Welche Motive bewegen eine Gesellschaft, Teile ihres bauhistorischen Erbes als erhaltenswert anzusehen und andere Teile abzulehnen? Der Aufsatz begibt sich, um hier Zusammenhänge aufzuhellen, auf die sozialpsychologische Ebene. Architektur, ihr Anblick aktiviert Gefühlsstimmungen aufgrund spezifischer lebensgeschichtlicher Erfahrungen. Insofern spiegelt das heutige Unbehagen an funktionaler Stadtgestaltung die ökonomischen und sozialpsychologischen Veränderungen seit den siebziger Jahren. Ein Fallbeispiel, die Bewertung der historischen Altstadt Marburgs im Vergleich zu einem neueren Stadtviertel durch Schüler, veranschaulicht, wie die mittelalterliche Stadt über die ihre Symbolik, gerade auch über die Symbole von Macht und Einfluß, den Eindruck von Geborgenheit und Orientierung vermittelt. Insoweit ist diese unkritische Assoziation nicht problemlos und erfordert eine Bewußtmachung. Für die moderne Stadtplanung und Stadtgestaltung bedeutet dies, durch die Gegenüberstellung von altem und neuem, durch die Einbeziehung der alten Stadtviertel in modernes Leben und Wirtschaften einer rein emotionalen und passiven Aufnahme entgegen zu wirken. (wb)

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Die alte Stadt

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Nr.3

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S.210-222

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