Multikulturelle Einwanderungsgesellschaften in Westeuropa. Soziale Konflikte und Integrationspolitiken.

Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Bonn

item.page.language

item.page.issn

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: 98/1781-4

item.page.type

item.page.type-orlis

GU

relationships.isAuthorOf

Abstract

Den in multikulturellen Einwanderungsgesellschaften entstehenden Konflikte liegen soziale Ungleichheit, Herrschaftsverhältnisse, Konkurrenz um knappe Güter und unterschiedliche Weltanschauungen zugrunde. Voraussetzung dafür, daß Konflikte und ihre Austragung für die Gesellschaft eine positive Funktion ausüben ist, daß alle Akteure bestimmte Verfahrensregeln anerkennen und zu Kompromissen und Kooperation bereit sind. Bestehende Differenzen zwischen Idee und Realität westlicher Demokratien müssen vermindert werden. Maßnahmen für eine Integrationspolitik, die auf eine Ausweitung und Vertiefung demokratischer Prozesse abzielt, umfassen u.a. den Abbau des Ausländerstatus für dauerhaft ansässige Migranten, den Abbau von Einstellungen, die den autoritären Sozialcharakter auszeichnen oder die Einrichtung von Institutionen auf allen Ebenen mit besonderen Kompetenzen. Zuwanderungspolitiken sollten weniger auf eine temporäre oder selektive Zulassung gerichtet sein, die langfristig wenig wirksam ist, sondern eher auf Ursachen- und Folgenbekämpfung, z.B. durch den Abbau wirtschaftlicher Disparitäten. eh/difu

Description

Keywords

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

91 S.

Citation

item.page.subject-ft

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries

Gesprächskreis Arbeit und Soziales