Entwicklung von biologischen Testsystemen zur Kennzeichnung der Bodenqualität.

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Berlin

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ZLB: 94/3258-4

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Abstract

Ziel des Vorhabens war der Vergleich von verschiedenen Strategien zur Bodenbewertung. Es wurden terrestrische Untersuchungen sowie Ökotoxitätstests in Anlehnung an standardisierte terrestrische und aquatische Verfahren nach ChemG durchgeführt. Des weiteren sollte festgestellt werden, inwieweit die Ergebnisse dieser Testsysteme bei Einsatz für kontaminierte Böden ohne kontaminierten Kontrollboden interpretiert werden können. Zur Klärung dieser Fragestellung wurde mit im Labor künstlich kontaminierten Böden gearbeitet, wobei Anthracenöl als Kontamination eingesetzt wurde. Es zeigte sich, daß die aquatischen Ökotoxizitätstests im Vergleich zu den terrestrischen Parametern bei der vorliegenden Belastung eine geringe Sensitivität aufwiesen (Ausnahme Leuchtbakterientest). Der Regenwurmtest mit dem Kriterium Letalität und die Untersuchungen zur Nitrifikation erwiesen sich als sehr sensitiv. Die Kokonbildungsrate sowie die Gewichtsentwicklung im Regenwurmtest erwiesen sich dagegen als ungeeignet. Der Quotient aus aktueller und potentieller Atmungsrate gibt einen Hinweis auf die Bioverfügbarkeit der Kontamination und damit auf die Dekontaminationseffektivität. difu

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90 S.

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Texte; 45/94