Gelebte Nachhaltigkeit in der 2000-Watt-Gesellschaft? Ein neues Stück Stadt im Quartier der Genossenschaft Kalkbreite in Zürich.
Fraunhofer IRB Verl.
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Fraunhofer IRB Verl.
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DE
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Stuttgart
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ZLB: Kws 520/192
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Abstract
In der Stadt Zürich gehen Wohnungsbaugenossenschaften wegen der wachsenden Wohnungsnachfrage und den Anforderungen einer nachhaltigen Entwicklung neue Wege. Ein hoher Anteil an Allmende- bzw. Gemeinschaftsflächen und ein reduzierter individueller Wohn- und Lebensraum ermöglichen innovative Wohnkonzepte, die gleichzeitig dem umfassenden Ansatz der Nachhaltigkeit weitgehend nachkommen. Bei dem Projekt Kalkbreite handelt es sich nicht um ein isoliertes gemeinschaftliches Wohnprojekt. Vielmehr besteht der Anspruch, ein neues Stück Stadt, ein Teil des Quartiers, offen nicht nur für die eigene Bewohnerschaft und durch Nutzungsmischung eine Bereicherung und Impulsgeberin für das Quartier zu sein. Durch vielfältige Sharing-Ansätze, u.a. in den Bereichen gemeinschaftliches Wohnen, Co-Working, Mobility-Sharing und Urban Gardening, wird im Projekt und im Quartier gezeigt, wie Wohnen in der 2.000-Watt-Gesellschaft aussehen kann. Die weitreichenden Erfahrungen aus Zürich setzen Maßstäbe für Innovationen in Deutschland und in anderen Ländern. In der Schweiz haben inzwischen auch andere Wohnbaugenossenschaften und öffentlich-rechtliche Wohnbauträger die erprobten Modelle für eigene Projektentwicklungen aufgegriffen. Frage ist, ob es nur unter derart angespannten Wohnungsmarktbedingungen, wie sie für Zürich kennzeichnend sind, gelingen kann, einen größeren Anteil der städtischen Bevölkerung für weniger individuelle Wohnfläche und gemeinschaftliche Wohn-, Arbeits- und Lebensmodelle zu gewinnen.
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S. 243-262