Gustav Wolf. Bauen für das Leben. Neues Wohnen zwischen Tradition und Moderne.

Wasmuth
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Wasmuth

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DE

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Tübingen

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ZLB: 94/751

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Obwohl gegenwärtig weitgehend aus der öffentlichen Diskussion ausgeklammert, hat die Auseinandersetzung um den sozialen Wohnungsbau als Ausdruck einer allgemeineren Sorge um die Bewohnbarkeit der Umwelt auch hinter den Kulissen keineswegs an Entschiedenheit verloren. Die Ansatzpunkte der Argumentation sind die quantitative und qualitative Unterversorgung mit kostengünstigem Wohnraum. Eingebettet in den Kontext eines umfassenderen Unbehagens in der Kultur haben sich während der zurückliegenden Jahre alternative Ansätze zur Lösung der aktuellen Wohnungsfrage herausgebildet. In der Arbeit wird die Konzeption einer sozialräumlichen Modelltheorie entwickelt, die das Wohnen als ein System komplexer Verhaltensmuster beschreibt, deren räumlicher Reproduktion das Hilfsmittel des herkömmlichen wissenschaftlichen Instrumentariums nicht mehr genügt. Gustav Wolf hat während der Weimarer Republik und in den Anfangsjahren der BRD zu den führenden Wegbereitern eines modernen Siedlungs-, Kleinwohnungs- und sozialen Wohnungsbaus gehört. Die Arbeit will die Antwort aufspüren, die Wolf auf die Frage nach einer verhaltensgestützten Transformationsregel traditioneller Raummuster gegeben hat. Dabei bezieht sich der Autor auf die Zivilisationstheorie von Norbert Elias. sg/difu

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194 S.

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