Lärmminderung durch Gebäudebegrünung. Grün auf dem Dach-, der Fassade- und im Innenraum.
Patzer
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Bandtitel
Herausgeber
Patzer
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Berlin
Sprache
ISSN
0948-9770
ZDB-ID
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ZLB: Kws 125 ZB 6810
Dokumenttyp
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Autor:innen
Zusammenfassung
Begrünte Dächer, Fassaden und Wände vereinen viele positive Eigenschaften, unter anderem sind das Schallschutz und Lärmminderung. Die Weltgesundheitsorganiation (WHO) veröffentlichte schon 2011 eine Studie zur Abschätzung der Krankheitslast durch Umgebungslärm. Die wichtigste Schlussfolgerung war, dass Lärm nach der Luftverschmutzung als zweitgrößter Umweltfaktor gilt, der die Krankheitslast erhöht. Im Baugesetzbuch (BauGB) wird gefordert, dass Flächennutzungspläne und Bebauungspläne dazu beitragen sollen, eine menschenwürdige Umwelt zu sichern. Für die Lärmbekämpfung ist das "Gesetz zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnlichen Vorgängen" von zentraler Bedeutung. In dem Gesetz ist sowohl das Verursacherprinzip als auch das Vorsorgeprinzip verankert. Die "Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm)" nennt mögliche Maßnahmen des Lärmschutzes. Eine Maßnahme ist die Abschirmung und Minderung der Schallausbreitung, beispielsweise durch Lärmschutzwände. Hier können begrünte Wände, Fassaden und Dächer zugeordnet werden. Vor diesem Hintergrund werden in dem Beitrag die Ergebnisse einiger Untersuchungen zur Schallabsorption verschiedener Begrünungssysteme vorgestellt, die in einer Größenordnung von 3 bis 46 Dezibel schwanken können. Ursache dieser Bandbreite sind die unterschiedlichen Beschaffenheiten der verschiedenen Systeme, vor allem bei den Substraten der verschiedenen Systeme.
Beschreibung
Schlagwörter
Zeitschrift
Stadt + Grün : das Gartenamt ; Organ der Ständigen Konferenz der Gartenbauamtsleiter beim Deutschen Städtetag
Ausgabe
Nr. 2
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Seiten
S. 36-41