Die Dorfläden haben wieder eine Zukunft. Nahversorgung.
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Datum
2016
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Herausgeber
pVS, pro Verlag und Service
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Schwäbisch-Hall
Sprache
ISSN
0723-8274
ZDB-ID
Standort
ZLB: Kws 740 ZB 6798
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Für die ältere Bevölkerung in den Dörfern des ländlichen Raumes bricht durch die Schließung von Fleischereien, Bäckereien oder kleinen Lebensmittelläden die Nahversorgung zusammen, denn seit 1970 hat sich die Zahl der Lebensmittelgeschäfte von 160.000 auf unter 39.000 in ganz Deutschland stark reduziert, obwohl die Verkaufsfläche gewachsen ist. Der dramatische Rückgang ist nicht nur durch die geringere Nachfrage erklärbar, sondern auch dadurch, dass die Belieferung von Geschäften wegen des geringen Umsatzes eingestellt. wurde. Doch viele Kommunalpolitiker und auch engagierte Bürgerinnen und Bürger wollen sich von den Lebensmittel-Konzernen nicht vorschreiben lassen, wie weit die Menschen auf dem Land zum Einkaufen fahren müssen. Dorfläden in bürgergenossenschaftlicher Hand sind grundsätzliche eine Option, um die Nahversorgung im ländlichen Raum wieder zu stärken. In den vergangenen Jahren wurden deutschlandweit über 200 Bürger-Dorfläden mit individuellen Konzepten gegründet worden. Das in dem Beitrag vorgestellte Dorfladen-Netzwerk leistet bei der Gründung Hilfestellung. Als Beispiel wird der Dorfladen in Otersen, einem Teilort der Gemeinde Kirchlinteln in Niedersachsen genannt, der beweist, dass eine Wertschöpfung vor Ort möglich ist.
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Schlagwörter
Zeitschrift
Der Gemeinderat
Ausgabe
Nr. 5
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S. 44-45