Warum sind Hauptstädte so groß? Eine ökonomische Interpretation und ein Beitrag zur Geographie der Politik.

Duncker & Humblot
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Duncker & Humblot

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Berlin

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ZLB: 2000/1623

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DI

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Abstract

Die Geographen bilden die Verteilung von Ressourcen oder Industrien im Raum ab, so dokumentieren sie auch die räumliche Verteilung der politischen Macht. Die Arbeit greift dieses Thema - allerdings aus ökonomischer Sicht - auf. Die zwei Hauptstadtthesen: "Lokomotive" und "Krönungs"-These stecken den Rahmen dieser Arbeit ab. Es wird nach den Effekten (Wachstumsvorteile) und Mechanismen der Hauptstadtrolle gesucht, die die Hauptstadt ganz unabhängig von ihrer Größe, stärker wachsen lassen als alle anderen Städte des Landes. Während Hauptstädte tatsächlich zuerst gekürt und erst anschließend eventuelle Lokomotiveffekte entwickeln können. Zuerst wird geprüft, ob Lokomotiveffekte tatsächlich existieren. Sodann wird untersucht, wer auf welche Weise versucht, auf die Krönung der Hauptstadt Einfluss zu nehmen. Entsprechend befasst sich der Teil B mit den theoretischen Hintergründen etwaiger Lokomotiveffekte, der Teil C mit einem empirischen Test der in der Theorie abgeleiteten Lokomotiveffekte und der Teil D mit der Diskussion der Krönungsthese. In diesem Teil nimmt auch der Regierungsumzug von Bonn nach Berlin als Fallbeispiel breiten Raum ein. sg/difu

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202 S.

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Volkswirtschaftliche Schriften; 502