Entscheidungsprozesse bei der Standortbestimmung neuer Hochschulen.

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SEBI: 76/3571

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Abstract

Hinsichtlich der Planung eines neuen Hochschulstandortes wird vom Redner auf die starke Beziehung zwischen Bildungs-und Strukturpolitik hingewiesen. Beispielhaft wird die Input-output-Studie des Instituts für Weltwirtschaft für die Universität Kiel angeführt, bei der sich vor allem die Einkommensmultiplikatorwirkung als wesentliche raumordnungspolitische Komponente für die Versorgung hochschulmäßig unterentwickelter Gebiete ergab. Das gesamte Verfahren der Standortbestimmung wird vom Autor in drei Abschnitten gegliedert Zuerst fällt aus bildungspolitischen Überlegungen die Entscheidung zur Gründung einer neuen Hochschule; dann schließt sich die Bestimmung des Makrostandortes an; Schließlich wird der Mikrostandort festgelegt. Nach der Erläuterung zu diesen Planungsschritten geht der Redner auf die Bedingungen durch die Gesetzgebung und die Abstimmung und Koordinierung von Bund und Ländern ein. Als weiterer Faktor wird das Prinzip der freien Wahl des Studienplatzes angeführt, welches die Annahme der neuen Hochschule erforderlich macht, um Fehlinvestitionen zu vermeiden. Abschließend werden die Probleme behandelt, die durch eine 4. Hochschule in Schleswig-Holstein entstehen würden.

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Hochschulplanung, Standortbestimmung, Entscheidungskriterium, Bildungswesen, Raumentwicklungsplanung, Wirtschaftspolitik, Planung, Wirtschaft

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Kiel: (1971), 22 S.,

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Hochschulplanung, Standortbestimmung, Entscheidungskriterium, Bildungswesen, Raumentwicklungsplanung, Wirtschaftspolitik, Planung, Wirtschaft

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Informationen aus dem Kultusministerium Schleswig-Holstein; 21