Der Beitrag der Freien Wohlfahrtspflege zum Gemeinwohl am Beispiel der Suchtkrankenhilfe.

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Baden-Baden

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ZLB: 2000/441

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DI

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Abstract

Der Suchtkrankenhilfe, die von ambulanten Beratungsstellen, Fachkliniken, Selbsthilfegruppen und Nachsorgeeinrichtungen geleistet wird, widmen sich in Deutschland vornehmlich die Verbände, Dienste und Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege. Wie diese ihre Aufgaben erfüllen, wird untersucht und Antworten auf Fragen nach der Kostenwirksamkeit der Suchtrehabilitation gesucht. Da es sich um keine rein marktwirtschaftliche Leistungserstellung und Leistungsverwertung handelt, haben bloße Marktdaten keine ausreichende Aussagekraft. Daher sind klinische und soziale Indikatoren nötig, um den Gemeinwohlbeitrag zu erfassen und die Funktion und Position der Wohlfahrtsinstitutionen zu ermitteln. Das erste Kapitel charakterisiert die Institutionen Freie Wohlfahrtspflege und Suchtkrankenhilfe. Das Gemeinwohl, seine theoretische Erfassung und empirische Bestimmung sind Gegenstand des zweiten Kapitels. Das dritte Kapitel erörtert Stärken und Schwächen freier Wohlfahrtseinrichtungen und zeigt anhand von Beispielen aus dem Bereich Suchtkrankenhilfe deren nicht messbare Verdienste. Schließlich werden vor dem Hintergrund eines zunehmenden Wettbewerbsdrucks und Kundenanforderungen betriebswirtschaftliche Gestaltungsempfehlungen abgeleitet. sg/difu

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252 S.

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Schriften zur öffentlichen Verwaltung und öffentlichen Wirtschaft; 164