Arbeit nach der Arbeit.Schattenwirtschaft, Wertewandel u.Industriearbeit.
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BBR: B 11 012
SEBI: 89/1371
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Abstract
Zur Überprüfung der Thesen, informelle Arbeit stehe in Konkurrenz zur Berufsarbeit und würde als eigenständiger Wirtschaftsbereich quantitativ wachsen, wurde die vorliegende explorative Studie durchgeführt. In offenen Gesprächen wurde die Bedeutung beruflicher und informeller Arbeit im Bewußtsein von Werftarbeitern erfaßt. Dabei wurden Industriearbeiter in städtischen und ländlichen Lebenssituationen verglichen. Expertengespräche mit Kommunalvertretern, Betriebs- und Arbeitnehmervertretern ergänzten die Gespräche. Die informelle Arbeit umfaßt Aktivitäten, die die Selbstversorgung betreffen, freiwillige Arbeit für Dritte und Schwarzarbeit. Die Verf. analysierten auch den Wertewandel hinsichtlich eines veränderten Arbeitsbewußtseins. Insgesamt wurde deutlich, daß die informelle Arbeit nicht als eigenständiger Sektor gesehen werden kann, sondern daß sie vielmehr zunehmend in Markt und Staat integriert werden muß. Dies hat politische Konsequenzen derart, daß neben der formellen Berufsarbeit alle anderen Formen von Arbeit zu stärken sind. - GM.
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Keywords
Arbeit, Informelle Wirtschaft, Selbsthilfe, Wertvorstellung, Stadt-Land-Beziehung, Lebenshaltung, Wohnungspolitik, Sozialpolitik, Arbeitsmarktpolitik, Wertewandel
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Opladen: Westdeutscher Verlag (1987), 306 S., Tab.; Lit.
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Arbeit, Informelle Wirtschaft, Selbsthilfe, Wertvorstellung, Stadt-Land-Beziehung, Lebenshaltung, Wohnungspolitik, Sozialpolitik, Arbeitsmarktpolitik, Wertewandel