Netzwerkartige Topographien.

Franz Steiner Verl.
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Franz Steiner Verl.

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Stuttgart

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ZLB: Kws 100,2/160

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Abstract

Der Beitrag des französischen Geografen Boris Beaude (*1973) nimmt die Perspektive der Digitalisierung von Urbanität ein, die die Räumlichkeit des Internets und der digitalen Revolution erforscht. In seiner Arbeit geht es weniger darum, den Cyberspace als immateriellen Raum und abgekoppeltes Universum wie noch in der einschlägigen Literatur der 1990er-Jahre, oder als digitale Territorien in Smart Cities oder als digitale Geografien im Sinne des Geowebs zu sehen, sondern das Internet als räumliche Technik zu thematisieren, die neue Raumbezüge und -praktiken herstellt. Das Internet stellt Ort her, d. h. Kontakt und Koexistenz, und zwar durch die Annullierung von Distanz. Neben einer Synchronisierung von der Kommunikation, so die These, aktivieren digitale Technologien auch eine 'Synchorisierung' – nach dem Griechischen, chôros (Ort) –, eine Produktion von Ort, ein place-making. Digitalität produziert demnach Urbanität durch die elektronischen Spuren der Bewohner, die empirisch und methodologisch von den Urban Studies benutzt werden können, einerseits als Material für neue Stadtbilder und kartografische Visualisierungen, andererseits als Fokus auf Individuen als Hauptakteure der Emergenz des Städtischen.

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147-153

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Basistexte Geographie; 2