Rationale Unterentwicklung. Ungleiche Entwicklung in offenen Volkswirtschaften im Zusammenhang mit finanziellen Transfers, Lernexternalitäten und unterschiedlichen Technologien. Analytische Betrachtung unter verschiedenen Modellrahmen.

Brockmeyer
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Brockmeyer

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Bochum

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ZLB: Kws 605/117

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Abstract

Es wird der Frage nachgegangen, wie durch verschiedene Technologien, Lernexternalitäten und Modellformen eine ungleiche Entwicklung zwischen Regionen entstehen und Bestand haben kann. Betrachtet wird ein Modell, welches aus zwei Sektoren und Regionen besteht. Der erste Sektor ist industriell und der zweite Sektor landwirtschaftlich geprägt. Sollte in der zweiten Periode eine neue Technologie eingeführt werden, kommt es entweder zu einem Ausbau der Fortschrittlichkeit in der führenden Region oder zu einer Verbesserung der Entwicklungsaussichten in der rückständigen Region. Durch zugelassene finanzielle Transfers gleichen sich die Einkommen der Regionen an, was die Möglichkeit des Südens reduziert, die neue Technologie zu erhalten und einen Entwicklungssprung vorzunehmen. Das Verhalten, dass die führende Region freiwillig finanzielle Transfers leistet und die rückständige Region zukünftig unterentwickelt bleibt, ist rational begründet und liegt in der Ungewissheit, welche Region die neue Technologie erhält. Der Grundrahmen wird mit Hilfe eines Ricardo-Modells definiert. Anschließend erfolgen Erweiterungen auf das Heckscher-Ohlin-Theorem, Core-Peripherie-Modell und ein neu entwickeltes erweitertes Core-Peripherie-Modell. Dabei werden die Auswirkungen der verschiedenen modellabhängigen Einflussmöglichkeiten (Inputfaktoren, Produktionsfunktionen, Relativpreis, Output, Marktform, Skalenerträge, Unternehmensanzahl je Region, finanzielle Transfers und Transportkosten) auf die Entscheidungs- bzw. Entwicklungsmuster der Regionen sowie auf die Ebene der rationalen Unterentwicklung analysiert.

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278 S.

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RUFIS Ruhr-Forschungsinstitut für Innovations- und Strukturpolitik; 1/2013