Die Querschnittgelähmten in Lübeck und die sozialmedizinischen Probleme ihrer Rehabilitationen
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1970
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SEBI: 76/4418
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Zusammenfassung
Um einen Überblick über den Stand und den Erfolg der Bemühungen um die Wiedereingliederung von Querschnittgelähmten der Stadt Lübeck zu bekommen, werden die Rehabilitationsmaßnahmen bei 19 Querschnittgelähmten beschrieben und kritisch betrachtet. Die Schwierigkeiten im klinischen Bereich liegen weniger in der Qualität der Behandlung als in dem Bemühen, die Behandlungsmethoden allen Betroffenen zukommen zu lassen. Wegen des sehr großen Bettenmangels in Spezialkliniken (Bestand in der BRD ca. 600, Bedarf 1 600) muß noch von privilegierten und unterprivilegierten Patienten gesprochen werden. Für Umschulungs- und Berufsbildungsmaßnahmen stehen ausreichende Ausbildungsplätze zur Verfügung; allerdings ist es recht schwierig, für Behinderte dann einen geeigneten Arbeitsplatz zu vermitteln. Kinder mit einer Querschnittlähmung aufgrund einer angeborenen Rückenmarksmißbildung werden in Zukunft ein wachsendes Problem darstellen; schon jetzt machen sie etwa 1/3 aller neu hinzukommenden Querschnittlähmungen aus.
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Lübeck: (1970), 72 S., Lit.; Zus.(med.Diss.; Med.Akademie Lübeck 1972)