Grenzgeographien der COVID-19-Pandemie.
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DE
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Wiesbaden
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ZLB: Kws 150/63
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Abstract
Als im Dezember 2019 erstmalig von einem neuartigen Coronavirus in China berichtet wurde, war noch nicht absehbar, in welch kurzer Zeit und wie rasant ,COVID-19‘ globale Auswirkungen entfalten würde. Im Januar 2020 wurde Wuhan, die Hauptstadt von Hubei, unter Quarantäne gestellt und nur zwei Monate später hatte sich das Virus in Mitteleuropa ausgebreitet, gefolgt von einer steigenden Infektionswelle unter anderem in den USA. Damit verbunden erodierten vermeintliche Gewissheiten: Bewegungsfreiheiten wurden eingeschränkt, Einreisebeschränkungen verhängt und paradoxerweise genau 25 Jahre nach dem Inkrafttreten des Schengener Abkommens auch viele EU-Binnengrenzen geschlossen. Der Beitrag fokussiert diese Grenzschließungen, beschäftigt sich aber auch mit sozialen Grenzziehungen im Zuge der Pandemie. Die betrachteten ,Grenzgeographien‘ reichen damit von der Subjektebene bis zur globalen Ebene und werden mit den eingeführten Sicherheitsmaßnahmen, eingesetzten (Ver-)Ordnungen, politischen Renationalisierungsreflexen und zivilgesellschaftlichen Widerständen in Zusammenhang gebracht. Der Beitrag endet mit einem Ausblick auf einige weiterführende Themen- und Fragestellungen aus Sicht der Border Studies mit und nach der COVID-19-Pandemie.
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191-223
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Räume – Grenzen – Hybriditäten