Weiterführende Mädchenschulen im 19. Jahrhundert. Am Beispiel des Großherzogtums Baden.

Centaurus
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DE

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Pfaffenweiler

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ZLB: 92/1505

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DI
S

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Abstract

Mit der räumlichen Beschränkung auf das Großherzogtum Baden wurde erstmals ein mittelgroßer deutscher Flächenstaat für die überregionale Bedeutung der Entwicklung dieser Eliteschulen als Untersuchungsgegenstand herangezogen. Insgesamt vier Aufbauphasen von 1800 bis 1918, von privaten Schulgründungen bis zum Mädchengymnasium, bestimmen die Rolle Badens als Vorreiter einer fortschrittlichen Bildungspolitik. Das Klischee weiblicher Rollenvorgaben, die trotz einer erheblichen Erweiterung des Bildungshorizonts nach wie vor in Deutschland vorherrschten, findet in dieser Arbeit ebenso seinen Platz wie pädagogische Konzepte und Lerninhalte. Der Autor beschäftigt sich weiterhin mit den Unterrichtsmethoden, den Lehrkräften und den Folgen einer kontinuierlichen Institutionalisierung durch den Staat. Das Hauptanliegen des Autors ist es aber, die Auswirkungen dieses Schulsystems auf die Politik von Städten und Gemeinden als Widerspiegelung der sozialen Verhältnisse zu verstehen. mabo/difu

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X, 163 S.

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Forum Frauengeschichte; 7