Untersuchungen zur biologischen Sanierung von Rüstungsaltlasten.
Cuvillier
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Cuvillier
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DE
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Göttingen
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ZLB: 99/1302
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DI
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Abstract
Sprengstoff (TNT) wird heute noch als dominanter Schadstoff an Rüstungsaltstandorten, vor allem auf den Flächen der Rüstungsbetriebe aus der Zeit von 1914-1945, nachgewiesen. Die Arbeit zielt darauf, ein biologisches Sanierungsverfahren zur Dekontamination von TNT-kontaminierten Böden und Gewässern zu entwickeln und zu dokumentieren, nachdem zuvor die Biologiefähigkeit und Bioverfügbarkeit des TNT unter anoxischen Bedingungen geklärt ist. Die Schadstoffe werden dabei unter anoxischen Bedingungen durch den Transfer in eine wäßrige Phase, unter weitestgehender Aufrechterhaltung der gegebenen Bodeneigenschaften, aus dem Bodenmaterial eliminiert. Dabei wird der Schwerpunkt auf ein Verfahren unter Ausschluß von Luftsauerstoff gelegt, um Wechselwirkungen der in Frage kommenden Umwandlungsprodukte des TNT untereinander (Kondensations- und Polymerisationsreaktionen) sowie mit verschiedenen Bodenmaterialien ("Humifizierungs-Reaktionen") auszuschließen bzw. weitestgehend zu minimieren. Wesentliches Resultat der Untersuchungen ist, daß TNT-belasteter Boden mit Hilfe dieses Verfahrens nahezu vollständig (95 %) gereinigt werden konnte. Dabei fielen große Mengen hochbelasteter Abwässer an, deren xenobiotische Inhaltsstoffe in einer nachgeschalteten biologischen und/oder chemischen Reinigungsstufe vollständig eliminiert werden konnten. Die mikrobiell unterstützte Extraktion des Bodenmaterials (Bodenwäsche) konnte durch die Zugabe von Melasse als zusätzlicher Kohlenstoff- und Energiequelle zur Waschlösung signifikant beschleunigt werden. goj/difu
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III, 92 S.