Öffentlichkeitsbeteiligung für den Lärmaktionsplan Stuttgart. Ergebnisbericht.

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Stuttgart

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1438-3918

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ZLB: 4-2009/666

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Abstract

In "Runden Tischen" auf Stadtbezirks-Ebene wurden im Stadtgebiet 10 Workshops durchgeführt, in denen Vorschläge aus der Bevölkerung entgegengenommen und erörtert wurden. Insgesamt wurden über 600 Maßnahmen in den Workshops vorgeschlagen und eine vergleichbare Anzahl von Maßnahmenvorschlägen wurde direkt beim Amt für Umweltschutz eingereicht. Der Schwerpunkt lag mit ca. 85 % eindeutig im Bereich des Straßenverkehrslärms. Hier wiederum lag der Schwerpunkt mit rund zwei Dritteln bei den verkehrsregelnden Maßnahmen wie Geschwindigkeitsbegrenzungen und -überwachungen. Straßenumbau, der Bau von Kreisverkehren und Bewohner-Parkregelungen wurden ebenfalls in größerem Umfang genannt. Es folgten bauliche Maßnahmen wie Lärmschutzwände und -wälle, aber auch Untertunnelungen und Einhausungen. Sehr häufig wurden lärmmindernde Fahrbahnbeläge als Maßnahme vorgeschlagen. Die Förderung des ÖPNV und des Radverkehrs spielte keine dominierende Rolle, wurde aber trotzdem häufig als Maßnahme zur Minderung des Straßenverkehrslärmsbenannt. Der Bereich Schienenverkehr war mit 70 % der Maßnahmen vertreten, hiervon betrafen ca. zwei Drittel der vorgeschlagenen Maßnahmen die Stadtbahn und ein Drittel die Eisenbahn. Fluglärm wurde ebenfalls als Lärmproblem angeführt, spielte aber mit 30 % nur eine untergeordnete Rolle, ebenso wie Maßnahmen im Bereich des Gewerbe-, des Sport-, Freizeit- und Veranstaltungslärms. Die Veröffentlichung mit ihrer Zusammenstellung der im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung angeregten Maßnahmen zeigt, wie sehr die Bevölkerung unter Lärm leidet und Abhilfe erwartet. Sie dient nicht nur der Bestandsaufnahme, sie ist vielmehr ein erster Schritt auf dem Weg zur Bekämpfung des Umgebungslärmes.

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169 S.

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Schriftenreihe des Amtes für Umweltschutz; 3/2008