Verankerung der UNESCO-Biosphärenreservats-Idee bei den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern aus drei deutschen Modellregionen nachhaltiger Entwicklung.

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Greifswald

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Das neuartige Konzept Verankerung der UNESCO-Biosphärenreservats-Idee bei Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern ergab sich aus einem abduktiven Forschungsprozess: Er bestand aus einem Wechselspiel zwischen der Analyse von 45 leitfadengestützten Interviews nach der Grounded-Theory-Methodologie und dem Studium der sozialwissenschaftlichen Forschungen zu Akzeptanz, Partizipation und Governance in Schutzgebieten. Das Konzept Verankerung umfasst drei Dimensionen: Wissen, Einstellung und Handeln. Diese wurden mit jeweils vier bis fünf Kategorien gefüllt, die durch die explorative Analyse der Interviews herausgearbeitet wurden. Orientiert an der Gesamtbeurteilung der Vor- und Nachteile des UNESCO-Biosphärenreservates vor Ort werden die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in fünf unterschiedliche Typen der Verankerung unterteilt. Insgesamt ist die Verankerung der Biosphärenreservats-Idee bei Personen und Personengruppen in Kombination mit einer rechtlichen und organisationalen Verankerung entscheidend für den Erfolg der Modellregionen nachhaltiger Entwicklung.

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374 S.

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