Restaurierung von Trinkwassertalsperren durch Biomanipulation. Möglichkeiten und Grenzen gewässerinterner Ökosystemsteuerung zur Verbesserung der Trinkwasserqualität.
Bertelsmann
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Bertelsmann
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DE
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Gütersloh
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0942-1327
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IRB: Z 1848
ZLB: Zs 4648-4
ZLB: Zs 4648-4
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Abstract
Eine Methode der Eutrophierungssteuerung von Standgewässern ist die "Abwärtssteuerung" des Nahrungsnetzes. Durch gezielte Eingriffe in die Nahrungskette Fisch - Zooplankton - Phytoplankton kann das in der Trinkwassergewinnung störende Algenbiovolumen bereits im Gewässer reduziert werden. Andere Qualitätsbeeinträchtigungen, die aus einer intensiven Bioproduktion des Phytoplanktons resultieren, werden vermieden. Bei allen Eingriffen in die biologische Struktur von Gewässerökosystemen ist eine Vielzahl gewässerspezifischer Sekundärreaktionen möglich. Für die Praxis der Wassergütebewirtschaftung bedeutet dies, daß für jedes Gewässer individuelle Steuerungskonzepte erarbeitet werden müssen. Auf der Grundlage der Ergebnisse aus Langzeitexperimenten und Forschungsprojekten werden bei den Betreibern von Trinkwassertalsperren limnologische Untersuchungs- und Bewirtschaftungsprogramme durchgeführt. Zielstellung dieser Programme ist die Verbesserung der trophischen Situation der Talsperren, um Probleme und Aufwendungen der Aufbereitung des Rohwassers im Wasserwerk zu minimieren.
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Journal
Wasser-Abwasser-Praxis
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Nr.2
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S.16-23 (6 S.)