Alterung und Schrumpfung erfordern Neuausrichtung der Infrastruktur. Demographischer Wandel im ländlichen Raum.
Alternative Kommunalpolitik
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Alternative Kommunalpolitik
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DE
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Bielefeld
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0941-9225
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ZLB: Kws 740 ZB 6736
IRB: Z 1674
BBR: Z 555
IRB: Z 1674
BBR: Z 555
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Abstract
Die aktuelle Bevölkerungsprognose der Bertelsmann Stiftung zeichnet ein eindeutiges Bild: Die Bevölkerungsstruktur wird sich in den kommenden Jahren spürbar verändern und bis zum Jahr 2030 um mehr als eine halbe Million Einwohner schrumpfen. Die Ergebnisse der Bevölkerungsprognose zeigen auch, dass die Entwicklung der Bevölkerungszahl in den Kommunen sehr unterschiedlich verläuft. Während Städte wie Frankfurt am Main, München oder Dresden stark wachsen werden, schrumpfen viele ländliche Regionen und altern gleichzeitig stark. In der Folge müssen die kommunalen Infrastrukturangebote angepasst werden. Insbesondere von den Veränderungen stark betroffene Städte und Gemeinden des ländlichen Raums, denen die Versorgung und Mobilität der Menschen ebenso wie die Aufrechterhaltung und Auslastung von Infrastruktureinrichtungen obliegt, sollten ihre Daseinsvorsorge sehr viel stärker regional ausrichten, da nicht alle Infrastrukturen in allen Kommunen vorgehalten werden können. Allerdings ist eine möglichst flächendeckende Versorgung mit leistungsfähigem Internet in allen Siedlungsstrukturen eine wichtige Voraussetzung, die demographischen Herausforderungen in Zukunft bewältigen zu können. Viele Bedarfe können durch digitale Umsetzungsprojekte bestimmt werden, die von Fragen der gesellschaftlichen Teilhabe über die Organisation von Mobilität bis hin zu einer individuellen Haustechnik reichen. Auch das Arbeiten im ländlichen Raum wird verstärkt im technikgestützten Homeoffice erfolgen.
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AKP. Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik
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Nr. 6
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S. 44-45