Radverkehrsförderung in topographisch bewegten Räumen.

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Dortmund

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Die zentrale Fragestellung dieser Arbeit lautet: Wie kann eine Strategie zur Förderung des Radverkehrs in topographisch bewegten Räumen aussehen? Zur Beantwortung werden acht Städte mit bewegter Topographie und guten Konzepten für die Radverkehrsförderung ausgewählt und auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten sowie ihre Einstellung zur Bedeutung der Topographie für den Radverkehr untersucht. Als zentrales Ergebnis aus der Analyse der Fälle stellt sich heraus, dass der Topographie ein geringerer Einfluss beigemessen werden kann, als ursprünglich angenommen. Durch die Umsetzung von speziellen Maßnahmen zur Überwindung von Steigungen nimmt die Bedeutung der bewegten Topographie ab. Einen größeren Einfluss scheint sie allerdings auf die politischen Entscheidungsträger in den Kommunen zu haben. Durch Vorurteile gegenüber dem Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel und Unwissenheit über die Möglichkeiten zur Fahrradförderung in bewegter Topographie wird diese abgelehnt oder verzögert sich stark. Diese Erkenntnisse führen dazu, dass die entwickelten Handlungsempfehlungen eine Zweiteilung aufweisen. Einerseits werden Möglichkeiten zur Stärkung des Engagements von Politikern und Planern vorgestellt, andererseits enthalten sie Vorschläge zur Umsetzung von Maßnahmen, denen eine besondere Bedeutung in topographisch bewegten Räumen zukommt.

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VI, 101 S., Anh.

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