Systemvergleich markt- und planwirtschaftlicher Wirtschaftssysteme im Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung der Abfall- und Sekundärrohstoffwirtschaft im Bereich häuslicher Rückstände.
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Berlin
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ZLB: 99/3153
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DI
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Abstract
Die Arbeit vergleicht markt- und planwirtschaftlich ausgerichtete Wirtschaftssysteme hinsichtlich ihrer Effizienz und Effektivität im Bereich der Abfall- und Sekundärrohstoffwirtschaft am Beispiel der Hausmüllentsorgung anhand einer Gegenüberstellung der in der Vergangenheit in beiden deutschen Staaten existierenden Wirtschaftssysteme. Der zeitliche und inhaltliche Rahmen der Untersuchung erstreckt sich von einer kurzen Analyse der historischen Voraussetzungen vor der Gründung beider deutscher Staaten, übergehend auf den direkten theoretischen und praktischen Systemvergleich bis hin zur aktuellen Situationsanalyse der Abfall- und Kreislaufwirtschaft im wiedervereinigten Deutschland. Schwerpunkt ist ein ausführlicher Systemvergleich im Hinblick auf die organisatorische Umsetzung einer ökonomisch und ökologisch effizienten Siedlungsabfallentsorgung. Die grundsätzliche Vorstellung der Zielsetzungen bildet den Kern der systemübergreifenden Grundlagen. Die Rolle des Staates in den Systemen sowie die Einbettung der Problematik in die ökonomische Theorie öffentlicher Güter und externer Effekte ergänzen diese Grundlagen. Als Resultat wird festgehalten, dass insgesamt das DDR-System der Sekundärrohstoff-Wirtschaft sowohl ökologisch wie ökonomisch vorteilhaft war, eine Anwendung in der Bundesrepublik unter Beachtung der marktwirtschaftlichen Prinzipien aber nicht möglich ist, da sich kein Markt für Wertstoffe aus Siedlungsabfällen bildet. Als wichtigste Empfehlung wird formuliert, das die sektorübergreifende Öffentlichkeitsarbeit im Hinblick auf eine gezielte gesamtgesellschaftliche Normierung bezüglich der Reduktion von Abfällen intensiviert werden sollte, was unter Nachahmung der Bewusstseinsbildung im Bereich der Sekundärrohstoff-Wirtschaft in der DDR erfolgen kann. goj/difu
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289 S.