Raumpolitische Bedeutung der Donau - Funktionen des Stromes.
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1989
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IRB: Z 393
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Zusammenfassung
Nach einem Exkurs auf die geschichtliche Entwicklung im Donauraum und die großräumigen Lagebeziehungen wird die raumpolitische Bedeutung der Donau für Österreich dargestellt, und im Zusammenhang damit werden Entwicklungsprobleme und Entwicklungsmöglichkeiten angesprochen. Die raum(ordnungs)politische Bedeutung der Donau folgt aus ihren vielfältigen Funktionen. Den von ihr durchflossenen Ländern dient sie in erster Linie als Wasserweg (der in wenigen Jahren durch die Main-Donau-Verbindung und die damit erfolgende Verknüpfung mit den westeuropäischen Wasserstraßen eine wesentliche Aufwertung erfahren wird), als Energiequelle, Rohstofflieferant und Standortfaktor von Siedlung und Wirtschaft (Bewässerung, Trinkwasser- und Nutzwassergewinnung, Vorfluter für Abwässer). Nicht zuletzt sind auch die Wohlfahrtswirkungen des Donauraumes als "Naturraum" für den Menschen anzuführen und ist auf die Bedeutung der Donau als gestaltendes Element der Natur- und Kulturlandschaft sowie des Strombereichs als wichtigem Regenerationsraum für die umliegenden, bereits teilweise stark überlasteten Ökosysteme zu verweisen. Durch geeignete Raumordnungsmaßnahmen muß versucht werden, einen Kompromiß zwischen den verschiedenen Nutzungsansprüchen im Donauraum zu finden, insbesondere geht es hierbei um die Interessenkollision zwischen der Schaffung eines Nationalparkes Ost und den Ansprüchen seitens der Nutzung der Donau als Energiequelle und Wasserweg. (-z-)
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ÖIAZ.Österreichische Ingenieur- und Architekten-Zeitschrift 134(1989), Nr.5, S.254-278, Abb.;Tab.;Lit.