Nachhaltige Flächennutzung und nachwachsende Rohstoffe. Optionen einer nachhaltigen Flächennutzung und Ressourcenschutzstrategien unter besonderer Berücksichtigung der nachhaltigen Versorgung mit nachwachsenden Rohstoffen.
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DE
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Dessau
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1862-4804
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Abstract
Der Bericht zeigt Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten zur Förderung einer nachhaltigen Flächennutzung unter Berücksichtigung des Ressourcenschutzes und der Versorgung mit nachwachsenden Rohstoffen auf. Dabei wird sowohl die gesamte Flächennutzung in Deutschland als auch die globale Flächeninanspruchnahme Deutschlands für den inländischen Konsum landwirtschaftlich und forstwirtschaftlich basierter Waren dargestellt. Die Studie präsentiert erstmals eine umfassende globale Flächenbilanzierung für den Verbrauch von Biomasse in Deutschland zu Ernährungs- und Nicht-Ernährungszwecken und rechnet die, vor allem durch Flächennutzungsänderung induzierten Treibhausgasemissionen hoch. Um die klima- und ressourcenpolitischen Ziele der Bundesregierung nicht zu gefährden, bedarf es korrigierender Maßnahmen bei der Ausgestaltung politischer Zielsetzungen zum Einsatz von Biomasse. Die Ziele zum angestrebten, vorgeschriebenen und geförderten Einsatz von Energiepflanzen und Biokraftstoffen sollten überprüft werden. Die bislang geltenden Quoten des Biokraftstoffquotengesetzes sollten keinesfalls erhöht werden. Des Weiteren sollte vom nationalen Biokraftstoffziel für 2020 von 12-15% Biomasseanteil am Kraftstoffverbrauch - auch im Hinblick auf die internationale Signalwirkung - Abstand genommen werden. Ein derartiges prozentuales Ziel wäre künftig allenfalls unter der Voraussetzung vertretbar, dass die insgesamt verbrauchte Kraftstoffmenge gegenüber heute drastisch (d.h. um mehr als die Hälfte) sinkt. Damit reduzierte sich auch entsprechend die Menge des künftig benötigten Biokraftstoffs. Der Nawaro-Bonus des EEG sollte kritisch überprüft und die Energiepflanzenprämie abgeschafft werden. Vor allem der wachsende Anbau von Energiepflanzen, insbesondere für Biodiesel, trägt zur globalen Ausweitung der Anbaufläche und der durch Rodung verursachten Biodiversitätsverluste und zusätzlichen THG Emissionen bei. Dagegen ist die energetische Nutzung organischer Abfälle und Nebenprodukte ökologisch generell sinnvoll und sollte weiterhin gefördert werden.
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IX, 261 S.
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Texte; 34/2009