Grenzen der Raumplanung - oder das kurze unglückliche Leben eines Planungsinstruments. Eine Fallstudie über die Richtwertediskussion in Baden-Württemberg.
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SEBI: 82/4714-4IRB
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Zusammenfassung
Die Fallstudie über die "Richtwertediskussion" in Baden-Württemberg zeigt, daß die Landesregierung ihr ursprüngliches Planungskonzept im Verlauf eines fünfjährigen Planungsprozesses umformulieren mußte. So gelang es der Landesregierung nicht, unter den am Planungsprozeß beteiligten Akteuren Konsens über das ursprünglich von ihr verfolgte Planungskonzept herzustellen. Nachdem ein Konsens nicht möglich war, fehlte es der Landesregierung auch an der notwendigen Durchsetzungsmacht gegenüber der kommunalen Ebene, um das ursprünglich von ihr verfolgte Planziel der "punkt-achsialen Verdichtung" durch die Festlegung verbindlicher "Richtwerte für die Verteilung von Bevölkerung und Arbeitsplätzen auf die Region" zu erreichen. Die Landesregierung scheiterte dabei besonders am Widerstand der Gemeinden des ländlichen Raumes und der Gemeinden zwischen den sogenannten "Entwicklungsachsen". geh/difu
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Richtwert, Planungsinstrument, Planungsziel, Verteilung, Ländlicher Raum, Verdichtungsraum, Politik, Landesentwicklungsplanung, Raumplanung
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Berlin:(1979), XII, 79 S., Abb.; Lit.
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Richtwert, Planungsinstrument, Planungsziel, Verteilung, Ländlicher Raum, Verdichtungsraum, Politik, Landesentwicklungsplanung, Raumplanung
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discussion papers; IIM 79-22