Gastarbeiter im Deutschen Reich. Polen in Bottrop 1891-1933.
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1982
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SEBI: 82/6958
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Zusammenfassung
In dieser Studie über die Kohlenbergbaustadt Bottrop wird die Entwicklung einer polnischen Gemeinschaft und deren Beziehung zu der sie umgebenden deutschen Gesellschaft untersucht. In dem behandelten Zeitraum lebten rund eine halbe Mio. Polen im Ruhrgebiet. Es wird anschaulich dargelegt, daß die Polen weder dem Assimilierungsdruck der deutschen Gesellschaft und Regierung nachgaben, noch in einem Ghettoleben Zuflucht suchten. Die Hartnäckigkeit und der Erfolg, mit denen die Polen ihr eigenes Kulturerbe verteidigten, sowie ihre Teilnahme am öffentlichen Leben der Stadt führten zur Gestaltung einer pluralistischen Gesellschaft in der rasch wachsenden städtischen Struktur des Ruhrgebiets. Die Studie befaßt sich mit den Berufen und der Mobilität der Einwanderer, ihrer Religion und Bildung, untersucht Unterkunft, Siedlungsverhalten und Abwanderung und widmet ein Kapitel der Heirat der Polen. Die polnische Gemeinschaft wurde von einem dichten Netz religiöser, kultureller und geselliger Vereine und Organisationen durchzogen. Sie verstärkten die polnische Erziehung innerhalb der Familie und förderten die Bildung und Erhaltung enger persönlicher Beziehungen. im/difu
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Wuppertal: Hammer (1982), 203 S., Abb.; Tab.; Lit.(phil.Diss.; Univ. of Iowa 1977)
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Serie/Report Nr.
Düsseldorfer Schriften zur Neueren Landesgeschichte und zur Geschichte Nordrhein-Westfalens; 5