Berufstätigkeit und Wohnsituation von Frauen in der ehemaligen DDR.

Kabisch, Sigrun
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1990

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SEBI: Zs 2548-4
BBR: Z 703
IRB: Z 885

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Zusammenfassung

Berufstätigkeit prägte das gesellschaftliche Leitbild der Frau in der DDR. Relativ hohe Qualifikation und das verfassungsmäßige Recht auf Arbeit garantierten Selbständigkeit und wirtschaftliche Unabhängigkeit der Frauen. Staatlich subventionierte Kindereinrichtungen waren in ausreichendem Maße vorhanden, so daß Berufstätigkeit und Mutterschaft vereinbart werden konnten. Die Berufstätigkeit der Frau war unerläßlich für die finanzielle Absicherung des familialen Lebensstandards; zugleich gehörte Berufstätigkeit zu den primären Werten in der individuellen Wertehierarchie der Frauen. Die Wohnbedingungen sind der Gegenpart zur Arbeitswelt. Frauen in der DDR haben in diesem Bereich einen hohen Anteil an Hausarbeit zu verrichten, da der Versorgungs- und Dienstleistungssektor bisher mangelhaft war. Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Beurteilung der Wohnzufriedenheit sind nicht festzustellen. Im Verlauf der Entstehung eines Wohnungsmarkts und eines Arbeitsmarkts wird es voraussichtlich gerade für Frauen besonders schwierig werden, sich zu behaupten. Anhand von aktuellen soziologischen Untersuchungsergebnissen wird auf soziale Fragestellungen hingewiesen, die das Leben von Frauen in großstädtischen Neubaugebieten und in altindustrialisierten Regionen betreffen. - (Verf.)

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Informationen zur Raumentwicklung, Bonn, (1990), H.8/9, S.463-472, Tab.; Lit.

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