Komponenten einer Neuordnung der Raumordnungspolitik angesichts veränderter Rahmenbedingungen. Folgerungen aus dem Raumordnungsbericht 1991.
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DE
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Bonn
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0303-2493
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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73
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Abstract
Neben anderen Veränderungen bei raumrelevanten Rahmenbedingungen (Bevölkerungsentwicklung und -struktur, Wertewandel, technologische Entwicklungen, europäischer Binnenmarkt usw.) hat insbesondere die deutsche Wiedervereinigung zu neuen Anforderungen an die Raumordnungspolitik geführt. Der Beitrag beschäftigt sich mit ihren Auswirkungen auf den Stellenwert der Raumordnung und ihre Bestandteile (Diagnose, Ziele, Träger und Organisation, Instrumente), wobei ökonomische Tatbestände im Mittelpunkt stehen. Es wird die These vertreten, daß sich die Bedeutung der Raumordnungspolitik deutlich erhöhen wird, insbesondere deshalb, weil durch den Beitritt der fünf neuen Bundesländer das Ziel der Gleichwertigkeit der Lebensbedingungen in viel stärkerem Maß verletzt ist als bisher. Sie steht dabei zwar vor neuen Problemen und Aufgaben, kann aber im Prinzip - bei selbstverständlich notwendigen Anpassungen - auf bewährte Organisationsformen und Instrumente zurückgreifen. Aufgrund der neuen Situation wird es allerdings zu einer Umgewichtung innerhalb der Raumordnungspolitik kommen. Raumordnungspolitische Leitbilddiskussionen (z.B. wachstums- versus ausgleichsorieniert, zentral versus dezentral), ökonomische Ziele und "alte" Instrumente wie zentrale Orte, Entwicklungsachsen, Finanzausgleichsbeziehungen, kommunale Neugliederung usw. werden eine Renaissance erfahren. - (Verf.)
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Informationen zur Raumentwicklung
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Nr.11/12
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S.703-714