Statistische Untersuchungen zur Alkoholkriminalität im Einzugsgebiet des Instituts für Gerichtliche Medizin der Universität Tübingen, Berichtszeit 1979 bis 1980, unter besonderer Berücksichtigung der Arzneimittelangaben von 1964 bis 1983.
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Sowohl der Alkoholkonsum als auch die Einnahme von Psychopharmaka und anderer bewußtseinstrübender Arzneimittel ist in den letzten zwei Dekaden signifikant angestiegen. Der Autor hat die in Tübingen archivierten 8206 Blutentnahmeprotokolle von zwei Jahren auf ihre kriminologische Aussagekraft hin untersucht. Er stellt fest, daß Frauen bei Alkoholdelikten mit 4 Proz. extrem unterrepräsentiert sind und daß die "kriminogenste" Altersgruppe die der 20- bis 40jährigen ist. Eine Delikthäufung war am Wochenende und um Mitternacht festzustellen. Dabei sind 83,8 Proz. der Delikte Verkehrs- und Fahrerfluchtdelikte. Für den Berichtszeitraum 1964 bis 1983 wurden auch die Arzneimitteleinnahmen festgestellt: dort fallen die Befunde ähnlich aus. Auffällig ist die gewaltige Steigerung der Arzneimitteleinnahmen von 4,4 auf 26 Proz. aller untersuchten 62 039 Proben dieses Zeitraums. wev/difu
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Alkohol, Kriminalität, Medizin, EDV, Verkehrsverhalten, Verkehrsunfall, Arzneimittel, Krankheit, Methode, Soziographie, Statistik, Verkehr, Gesundheitswesen, Bevölkerung/Gesellschaft, Sozialverhalten
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Tübingen: (1986), 92 S., Abb.; Tab.; Lit.(zahnmed.Diss.; Tübingen 1986)
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Alkohol, Kriminalität, Medizin, EDV, Verkehrsverhalten, Verkehrsunfall, Arzneimittel, Krankheit, Methode, Soziographie, Statistik, Verkehr, Gesundheitswesen, Bevölkerung/Gesellschaft, Sozialverhalten