Allokative und intergenerationale Effekte einer ökologischen Steuerreform.

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Lohmar

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ZLB: 2001/1580

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DI

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Abstract

Es wird die im nationalen Alleingang eingeführten ökologischen Steuerreform für Deutschland untersucht. Unter einer ökologischen Steuerreform wird die Einführung von CO2-Steuern kombiniert mit einer aufkommensneutralen Senkung bestehender Steuern verstanden. In den letzten Jahren sind zahlreiche Studien über die allokativen Effekte durchgeführt worden. Die ökologische Steuerreform kann jedoch in die Irre führen, da bei CO2-Minderungsmaßnahmen, die im Rahmen einer ökologischen Umgestaltung des Steuersystems durchgeführt werden, erhebliche intergenerationale Effekte auftreten. CO2-Minderungsmaßnahmen müssen, um einen spürbaren Einfluss auf das Klima zu haben, langfristig wirken. Zukünftige Generationen werden daher mit den Kosten von Minderungsmaßnahmen belastet werden. Je nachdem, welcher Minderungspfad gewählt wird, werden verschiedene Generationen in unterschiedlichem Ausmaß mit den Kosten der CO2-Minderung belastet. Die Wahl des Minderungspfades hängt mit der Frage einer gerechten intergenerationalen Lastenverteilung zusammen. Mit Hilfe eines quantitativen Allgemeinen Gleichgewichtsmodells mit überlappenden Generationen wird die Steuerreform untersucht. Die Auswertung der Simulationsergebnisse zeigt, dass eine ökologische Steuerreform langfristig die wirtschaftliche Aktivität der deutschen Volkswirtschaft verringert. Darüber hinaus verursacht eine ökologische Umgestaltung des Steuersystems erhebliche intergenerationale Effekte, die bei der Bewertung einer ökologischen Steuerreform nicht vernachlässigt werden dürfen. difu

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XXXII, 320 S.

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Reihe: Quantitative Ökonomie; 112