Ramsar-Bericht Deutschland. Bericht zur Umsetzung und Wirkung des "Übereinkommens über Feuchtgebiete, insbesondere als Lebensraum für Wasser- und Watvögel, von internationaler Bedeutung" in der DDR und der Bundesrepublik Deutschland anläßlich der 20-jährigen Mitgliedschaft Deutschlands. (Ramsar Report Germany.)

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DE

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Bonn

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ZLB: 98/729
IfL: I 949/9 - 51

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BE

Zusammenfassung

Das internationale Übereinkommen über Feuchtgebiete (seit 25.6.1976 in Kraft), kurz Ramsar-Konvention genannt, ist in Deutschland Aufgabe der Länder und enthält als rechtliche Verpflichtung, mindestens ein Feuchtgebiet zu melden. In moralischer Verpflichtung fordert sie die Mitgliedsstaaten zu Schutz und Pflege der Feuchtgebiete auf. Die Bundesrepublik hat bislang 29 Feuchtgebiete ausgewiesen und 40% von ihnen unter einen formellen Schutzstatus gestellt. Lücken bestehen noch bei verschiedenen Aspekten der Umsetzung wie der Umstellung der Nutzung auf das Nachhaltigkeitsprinzip. In den vergangenen 20 Jahren wurde der Bestand der an die Gebiete gebundenen Spezien aufgrund verbesserter Lebensbedingungen stabilisiert, wobei die Maßnahmen auf Grundlage der Ramsar-Konvention ergänzend zu den nationalen Maßnahmen wirkten, die insgesamt von größerer Bedeutung für die Schutzziele waren. In 53% der Gebiete war allerdings eine Verschlechterung ihres ökologischen Zustandes durch zu intensive landwirtschaftliche Nutzung, Ressourcenabbau und die Errichtung von Infrastruktur festzustellen. Vor allem an der Ostsee könnten noch weitere Gebiete in das Programm der Konvention aufgenommen werden. eh/difu

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190 S.

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Schriftenreihe für Landschaftspflege und Naturschutz; 51