Religionsfreiheit und Toleranz. Herausforderungen durch Islam, Relativismus und Säkularismus.

Duncker & Humblot
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Duncker & Humblot

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Berlin

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0038-884X

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ZLB

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Abstract

Religionskonflikte in vielen Teilen der Welt, die 2015 zu einem selten erlebten Flüchtlingsstrom nach Europa geführt haben, erweisen das Thema "Religionsfreiheit und Toleranz" als aktuelle und anhaltende Anforderung an Politik und Recht. Um ihr nachzukommen, bedarf es in möglichst vielen Staaten eines Staat-Kirchen-Modells, das alltagstauglich ist: effektiv religiösen Frieden stiftet und sichert, für Jedermann in hohem Maße religiöse Freiheit ermöglicht, religiöse (ethnische) und weltanschauliche Minderheiten möglichst gut integriert. Neben den seit langem etablierten christlichen Kirchen und Gemeinschaften ist Plurralismus gekennzeichnet durch die Religion des Islam und die Weltanschauungen des Säkularismus (Laizismus) und des Relativismus. Es wird untersucht, wie diesen drei Herausforderungen durch das Religionsrecht so begegnet werden kann, dass Muslime und die Anhänger der beiden Weltanschauungen einerseits hinreichend viel (Ausübungs-)Freiheit erhalten, andererseits der religiös-weltanschauliche Frieden gesichert und Minderheiten möglichst gut in die Gesellschaft integriert werden. Der Staat kann alles weder verordnen noch herstellen. Jedoch kann er für die Voraussetzungen sorgen, unter denen alles gedeihen kann.

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Der Staat

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Nr. 1

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S. 35-76

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