Regionalisierung des europäischen Raums. Die Zukunft der Bundesländer im Spannungsfeld zwischen EG, Bund und Kommunen. Ein Cappenberger Gespräch, veranstaltet am 27. September 1988 in Ettlingen.

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SEBI: 89/6415

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Sowohl die Referenten (Lothar Späth und Fritz W. Scharpf) als auch die Diskussionsteilnehmer am Cappenberger Gespräch 1988 problematisieren die Rolle der Bundesländer nach der Einführung des Binnenmarktes 1992 und weisen auf die zu erwartenden Veränderungen der föderalen Struktur und Kompetenzen hin. Während Späth von einer Stärkung der Regionen auf Kosten der heute noch bestehenden Nationalstaaten ausgeht und hier eine Chance für die Aufgaben der Bundesländer sieht, stellt Scharpf zwei Szenarien vor, von denen das eine als "Renationalisierung Europas" und damit als ein Zurückschrauben der bisherigen Entwicklung charakterisiert wird, das andere durch institutionelle Reformen die Europäische Gemeinschaft zu einem demokratisch verfaßten Bundesstaat führt. cp/difu

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Schlagwörter

EG, EG-Binnenmarkt, Politik, International, Planungskompetenz, Bundesland, Wettbewerb, Föderalismus, Landesplanung, Raumordnung, Übernational

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Köln: Grote (1989), 55 S., Lit.

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EG, EG-Binnenmarkt, Politik, International, Planungskompetenz, Bundesland, Wettbewerb, Föderalismus, Landesplanung, Raumordnung, Übernational

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Cappenberger Gespräche der Freiherr-vom-Stein-Gesellschaft; 23