Gewalt ist männlich - Gemeinheit weiblich? Konsequenzen von Jugendgewalt für eine geschlechterspezifische Gewaltprävention.

VVB Laufersweiler Verl.
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VVB Laufersweiler Verl.

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Gießen

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ZLB: Kws 35/38

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DI

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Abstract

Das Thema Gewalt in der Schule wird seit Jahren umfassend diskutiert, allerdings fehlt bislang weitgehend eine systematische Betrachtung von Gewalt und Geschlecht: Jungen werden häufiger durch körperliche Formen von Gewalt als Täter und Opfer auffällig, woraus leicht die Formel "Schulgewalt ist Jungengewalt" abgeleitet wird. Allerdings ist in den letzten Jahren verstärkt zu beobachten, dass Erscheinungsformen von Gewalt, ausgeübt von Mädchen und jungen Frauen, sich sowohl verändern als auch zunehmen. Die Auswertung der Statistiken, von der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS), dem Land Hessen, der Stadt Gießen und dem Landkreis Gießen, liefert für diese Feststellung erste Begründungen. Dabei stellen sich folgende Fragen: Wie lassen sich diese geschlechtsspezifischen Unterschiede erklären, besitzen theoretische Ansätze Erklärungswerte für die vorgefundene Gewalttätigkeit, und welche Ursachen und Manifestationen von Aggression und Gewalttätigkeit werden in der wissenschaftlichen Diskussion erörtert, bzw. nicht angesprochen? Das Buch liefert Ansätze schulischer Gewaltprävention mit dem besonderen Fokus auf die pädagogische Arbeit im Kontext einer geschlechterspezifischen Erziehung.

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VIII, 343 S.

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