Einflussfaktoren der Neuinanspruchnahme von Flächen.

Selbstverl.
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Bonn

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ZLB: 4-2009/1660

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Abstract

Die Umwandlung von Freiflächen in bebaute Flächen bewegt sich in Deutschland seit Jahrzehnten auf hohem Niveau. Empirisch gesicherte Kenntnisse über die Ursachen gibt es hingegen kaum. Diese sind aber zentral, wenn es um die Verminderung der Flächeninanspruchnahme geht. In einem Forschungsvorhaben werden Erklärungsvariablen der Flächeninanspruchnahme für verschiedene räumliche Ebenen (international/regional/ lokal) ermittelt. Die Ergebnisse zeigen insgesamt, dass die regionale Varianz der Flächeninanspruchnahme durch ein komplexes Bündel von demographischen, ökonomischen, raum- und infrastrukturellen sowie naturräumlichen Variablen erklärt werden kann. Gründe für die Inanspruchnahme von Flächen sind etwa verbesserte Erreichbarkeiten, der Zuzug junger Familien auf der Suche nach einem preisgünstigen Eigenheim und die wirtschaftliche Entwicklung. Hohe Bodenpreise, Verdichtung, aber auch landesplanerische Regulierung durch Raumordnung bremsen diese hingegen. Eine restriktivere Siedlungspolitik hat nicht zwangsläufig negative ökonomische und soziale Implikationen. Die Untersuchung belegt, dass die Angebotsplanung, d.h. die Baulandausweisung durch die Kommunen das Hauptproblem ist. Auf Basis der Erkenntnisse formuliert die Studie Handlungsstrategien für eine wirksamere Steuerung der Flächennutzung.

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124 S.

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Forschungen; 139