Wasserstoff-Produktion am Standort MHKW Wuppertal als Baustein einer hochwertigen energetischen Verwendung. Wie aus regionalen Abfällen nachhaltig Energie für den lokalen ÖPNV entsteht.
Schmidt
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Schmidt
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DE
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Berlin
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0027-2957
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ZLB: Kws 274 ZB 682
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Abstract
In Wuppertal gehen die Stadtwerke (WSW) und die Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) gemeinsam einen wichtigen Schritt in Richtung dieselfreier ÖPNV und E-Mobilität. In diesem Jahr wollen die WSW zehn mit Brennstoffzellen betriebene Linienbusse auf die Straße bringen. Ihren Kraftstoff - emissionsfreier Wasserstoff - bekommen die Fahrzeuge direkt vom AWG-Müllheizkraftwerk in Wuppertal. Den Strom für die Herstellung des Wasserstoffs liefert das moderne Müllheizkraftwerk (MHKW), das die AWG im Süden Wuppertals betreibt. So entsteht aus regionalen Abfällen nachhaltig Energie für den ÖPNV. Direkt am MHKW soll auch die Wasserstoff-Tankstelle für die WSW-Busse eröffnen. Weil angesichts vieler steiler Strecken in Wuppertal mit Akkus ausgestattete Busse nicht die notwendigen Reichweiten haben, setzen die innovativen Macher aus Wuppertal auf Busse, in denen Brennstoffzellen aus Wasserstoff und Luftsauerstoff die benötigte Elektrizität erzeugen. Die Energie für diese neue Bus-Mobilität kommt vom AWG-Müllheizkraftwerk, und zwar rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr. Der von der WSW mobil vorgegebene tägliche Wasserstoffbedarf für die Busse liegt bei 400 Kilogramm, den das MHKW sicher liefern kann. Im gemeinsamen Wasserstoffprojekt haben die Planer von AWG und WSW mobil auch die Betankungszeiten - circa zehn Minuten pro Bus - und die zusätzlichen Fahrstrecken zur Tankstelle auf Korzert eingerechnet. Außerdem wird die AWG einen Tank für knapp 700 Kilogramm Wasserstoff aufstellen.
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Müll und Abfall : Fachzeitschrift für Abfall- und Ressourcenwirtschaft
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Nr. 5
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S. 233-239