Wasserhaushalt eines ehemaligen Rieselfeldstandortes in Berlin-Buch.

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ZLB: 98/1448

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Abstract

Seit 1992 werden bodenphysikalische und bodenchemische Untersuchungen auf den ehemaligen Rieselfeldern bei Berlin-Buch durch die TU Berlin durchgeführt. Aus den umfangreichen und detaillierten Ergebnissen dieser Untersuchungen geht hervor, daß die Einlaßbereiche der ehemaligen Rieselgalerien zu den mit organischen und anorganischen Schadstoffen am höchsten belasteten Flächen Berlins gehören. Durch die Einstellung der langjährigen intensiven Berieselung mit Dünger und durch die z.T. tiefgründigen und umfangreichen Erdbewegungen bei der Planierung der Flächen, befindet sich der Boden z.Z. in einem gestörten, heterogenen und dynamischen Zustand, der durch eine relativ hohe Schadstoffverlagerungsgefahr gekennzeichnet ist. Es besteht die Gefahr, daß die Schadstoffe durch die z.Z. stattfindenden Bodenzustandsänderungen mobilisiert und verlagert werden können. Diese Verlagerungsprozesse können zum Eintrag von anorganischen und organischen Schadstoffen in Oberflächengewässer und in das Grundwasser fuhren. Ziel der Arbeit ist es, anhand einer bodenphysikalischen Bestandsaufnahme in Verbindung mit zeitlich und räumlich hochauflösenden Geländemessungen zur Bodenwasserdynamik einen Beitrag zu leisten sowie Stoffbilanzen zu erstellen. sg/difu

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90 S.

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